Sanierungsarbeiten an Hallenbaddecke bis Ende August

Im Schwimmerbecken des Hallensbads ist ein Gerüst montiert, um die Decke erneuern zu können.

Die Reparaturarbeiten an der Decke des städtischen Hallenbads werden voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein. „Wir haben uns jetzt ein detailliertes Bild über die zu erledigenden Arbeiten machen können“, teilt Bürgermeister Ralf Möller mit. Die Stadtverwaltung hatte zunächst kalkuliert, das Bad Mitte Juli wieder öffnen zu können. „Im Gegensatz zu einem Kinderspielplatz haben unsere Fachabteilungen keine Routine bei der Planung einer Hallenbaddecke. Das letzte Mal wurde die Decke vor über vierzig Jahren geplant“, gibt Möller zu bedenken. Nachdem man sich mit Experten über eine neue Hallenbaddecke beraten habe, musste man feststellen, dass die Arbeiten leider mehr Zeit in Anspruch nehmen, so Möller weiter.

Neben der Sanierung der 800 Quadratmeter großen Decke über dem Schwimmer- und Springerbecken werde man ebenfalls die Lüftungskanäle austauschen. „Wenn die Arbeiten nicht jetzt gemacht werden, würden sie zu einem späteren Zeitpunkt anfallen. Dann müsste man die neuen Paneele wieder abnehmen, um an die einzelnen Bauteile zu gelangen. Das macht keinen Sinn. Deshalb bündeln wir die Maßnahmen, um Zeit und Kosten zu sparen“, so Möller weiter. Insgesamt werden die Baumaßnahmen mit rund 250.000 Euro veranschlagt. Um die kurzfristig angefallenen Maßnahmen durchführen zu können, werde man die Gelder verwenden, die ursprünglich für die Sanierung der sanitären Anlagen im Rathaus vorgesehen waren, erklärt Möller weiter.

Parallel zu den Deckenarbeiten wird auch die Pumpenanlage erneuert. „Diese Arbeiten waren ursprünglich für die jährliche Schließung im Dezember vorgesehen. Damit das Hallenbad so wenig wie möglich geschlossen bleiben muss, lassen wir diese Wartungs- und Sanierungsarbeiten jetzt direkt mitmachen“, so Möller weiter.

Jahreskartenbesitzer brauchen sich wegen der Schließung keine Sorgen machen: „Die Zeit, in der das Hallenbad geschlossen ist, wird den Kartenbesitzern automatisch gutgeschrieben“, betont Möller.

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