Lärmaktionsplan: Bis 25. August eigene Lärmbetroffenheit melden

Ein Güterzug transportiert Autos.

Noch bis 25. August 2017 bietet das Eisenbahnbundesamt (EBA) bundesweit jedem die Möglichkeit, die persönliche Bahnlärmbetroffenheit zu melden. „Bitte beteiligen Sie sich, damit in Berlin nicht der Eindruck entsteht, es gebe keinen Handlungsbedarf in Weiterstadt!“, rufen Bürgermeister Ralf Möller und der Sprecher des Lenkungskreises der IG Neubaustrecke, Peter Rohrbach, die Weiterstädter Bevölkerung zur Teilnahme auf. Zwar könne man die eigene Betroffenheit nur an den aktuellen Bestandsstrecken angeben, aber: „Je mehr mitmachen, desto besser können wir dem hiesigen Problem des Bahnlärms Gehör verschaffen und desto größer ist das politische Signal aus Weiterstadt an die Deutsche Bahn“, so Möller und Rohrbach weiter.

Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, das die Umgebungslärmrichtlinie der Europäischen Union umsetzt, ist das Eisenbahn-Bundesamt dafür zuständig, einen bundesweiten Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes bis Mitte des Jahres 2018 zu erstellen. Das Eisenbahn-Bundesamt aktualisiert den Plan alle fünf Jahre bzw. führt in weiter. Ein wesentlicher Teil davon ist die Bewertung der Lärmsituation auf Grundlage der Lärmkartierung und der Beteiligung der Öffentlichkeit.

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