„Roter Platz“ wird ab Anfang Oktober erneuert

Der rote Platz in GräfenhausenDie Fahrbahn der nördlichen Darmstädter Landstraße, wegen des roten Pflasters „Roter Platz“ genannt, wird grundhaft erneuert. Wie Bürgermeister Ralf Möller mitteilt, liegt das Zeitfenster der Bauarbeiten zwischen der Gräfenhäuser Kerb und dem Weihnachtsmarkt. Am 4. Oktober 2017 werden daher die Bauarbeiten beginnen.

Die Erneuerung werde in zwei Bauabschnitten erfolgen, erklärt Möller weiter. Der erste Abschnitt wird von Norden beginnend bis zur Ampelanlage reichen. Der zweite Abschnitt wird nur noch die Kreuzung Darmstädter Landstraße/Schlossgasse umfassen. Beide Bauabschnitte müssen während der Bauzeit vollgesperrt werden. Während des zweiten Bauabschnitts wird der Verkehr von Wixhausen kommend über die Mittelstraße auf die Darmstädter Landstraße umgeleitet. Anwohner können die Schlossgasse ab der Mittelstraße weiterhin befahren. Die Busse werden während der Bauzeit ebenfalls über die Mittelstraße und den Westring umgeleitet.

Für die Erneuerung muss zunächst das aktuelle Pflaster entnommen und abtransportiert werden. Anschließend wird das Erdreich im Bereich des Roten Platzes 60 Zentimeter tief ausgehoben. In diese Fläche wird ein 55 Zentimeter starkes Schotterbett eingebracht, auf das 12 Zentimeter hohe, rote Pflastersteine verlegt werden. Um nochmalige Sperrungen zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden, erneuert der Versorger Entega parallel zu den Straßenarbeiten seine Anschlüsse in diesem Bereich.

Schlossgasse wird nach Bauarbeiten zur Einbahnstraße

„Erst nach Beendigung der Bauarbeiten wird dann die Schlossgasse zusätzlich zur Hauptstraße/Wixhäuser Straße in eine Einbahnstraße umgewidmet“, so Möller weiter. Die Schlossgasse könne dann nur noch in Richtung Ortsmitte zum „Roten Platz“, die Hauptstraße und Wixhäuser Straße nur in Richtung Wixhausen befahren werden.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte in ihrer Sitzung am 2. Februar 2017 beschlossen, den „Roten Platz“ grundhaft zu erneuern. Daher werden die Kosten auf das Abrechnungsgebiet in Gräfenhausen umgelegt. Die Stadt trägt hierbei einen Eigenanteil in Höhe von 30 Prozent.

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