Ladesäulen für Elektroautos in Weiterstadt eingeweiht

Bürgermeister Ralf Möller und Entega-Vorstand Andreas Niedermaier schneiden das Band für die Einweihung der E-Ladesäule durchGemeinsam mit dem ENTEGA-Vorstand Andreas Niedermaier hat Bürgermeister Ralf Möller mit seinem Plug-in-Hybrid-Dienstwagen zwei neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge eingeweiht. Die Ladesäulen stehen in Weiterstadt am Medienschiff  und im Stadtteil Gräfenhausen am Parkplatz Postplatz ab sofort jedermann zur Verfügung. „Der Bau von Ladesäulen ist ein erster Schritt, Elektromobilität in Weiterstadt attraktiver zu machen“, sagt Bürgermeister Ralf Möller.

„Wir investieren hier in die Zukunft. Die Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Mit Unterstützung des Landes wird ENTEGA in diesem Jahr gemeinsam mit den Kommunen die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent erhöhen“, sagt Andreas Niedermaier.

An den Ladesäulen können jeweils zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden. Während des Ladevorgangs ist das Parken kostenlos. Zum Einsatz kommt eine AC-Ladesäule mit der Standard-Ladesteckerverbindung (Typ-2-Stecker) und einer Leistung von 2 x 22 kW, an denen je nach Fahrzeug bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Steckdose Strom getankt werden kann. Geladen werden kann dort mit der ENTEGA-Ladekarte oder mit vielen anderen gängigen Karten wie beispielsweise von The New Motion, Stromnetz Hamburg, EWE, Plugsurfing, EV-Box, LMS und Ecotap.

Blick auf Ladesäule und LadekabelDer Vorteil der ENTEGA-Ladekarte: Damit können ENTEGA-Kunden für nur 25 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa ihre Elektrofahrzeuge aufladen – so oft sie möchten. Alleine in Deutschland stehen 2770 Ladepunkte zur Verfügung - in Hessen sind es knapp 400 Ladepunkte. Man kann alle ENTEGA-Ladesäulen aber auch ohne Ladekarte nutzen. Möglich macht dies eine Smartphone App von Ecotap. Abgerechnet wird dann über den Bezahldienst Paypal. Sämtliche ENTEGA-Stromtankstellen sind vernetzt, so dass die Kunden in der App sehen können, wo die Säulen stehen und ob sie einsatzbereit ist.

Im Rahmen des Projektes erhielt Bürgermeister Ralf Möller von Andreas Niedermaier den Schlüssel für einen elektrisch betriebenen BMWi3 überreicht. Eine Woche lang kann die Stadt jetzt das neue Elektroauto im Praxisbetrieb testen.

Im Rahmen des ENTEGA-Projekts „Elektromobilität für Südhessen“ werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Lademöglichkeiten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Das ENTEGA-Projekt wird vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg unterstützt darüber hinaus jede Landkreiskommune mit einmalig 2.500 Euro bei der Anschaffung einer Ladesäule. Aktuell beteiligen sich 41 Kommunen und kommunale Einrichtungen mit 84 Ladesäulen am Projekt.

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