Energieanalyse: Kläranlage nimmt an Förderprogramm
des Bundesumweltministeriums teil

Blick auf die Kläranlage in Weiterstadt

Die Stadtwerke Weiterstadt betreiben neben der Kläranlage im Ortsteil Gräfenhausen auch die zentrale Kläranlage in Weiterstadt. Die biologische Reinigung des Abwassers erfolgt in aufwendigen Verfahren. Das während der Faulung von Klärschlamm anfallende Gas wird beispielweise in einem Blockheizkraftwerk zur Wärme- und Stromerzeugung energetisch verwertet.

Logo des BundesumweltministeriumsKläranlagen sind häufig die größten kommunalen Energieverbraucher und bieten daher gute Ansatzpunkte für Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energien. Beides führt unmittelbar zur Verminderung der energiebedingten CO2-Emissionen und zur Verminderung der Kosten für den Strom- und Wärmebezug. Die Stadtwerke Weiterstadt streben an, die Energieeffizienz der Kläranlage schrittweise zu erhöhen. Um eine geeignete Auswahl an Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz treffen zu können, sollen in einer als Klimaschutz-Teilkonzept „klimafreundliche Abwasserbehandlung“ durchgeführten Energieanalyse die energetischen Defizite ermittelt und Optimierungsmöglichkeiten ausgearbeitet werden.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert seit dem 1. Januar 2011 Untersuchungen zu Optimierungsmaßnahmen an kommunalen Kläranlagen im Rahmen der Aufstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten „klimafreundliche Abwasserbehandlung“. Nach Erhalt des Förderbescheids haben die Stadtwerke Weiterstadt ein Ingenierbüro beauftragt und mit dem Projekt begonnen. Mitte des nächsten Jahres wird der Projektbericht fertig sein und veröffentlicht.

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