Mobile Parklets auf der Darmstädter Straße

Neue Sitzgelegenheiten für Bürgerinnen und Bürger

Mehr Pflanzen, mehr Farbe, mehr Aufenthaltsmöglichkeiten - das sind die stets geforderten Aspekte für die viel diskutierte Darmstädter Straße. Viele Sitzungen des Arbeitskreises, lebhafte Diskussionen über Umbauarbeiten, Anpassung der Stellplätze, Mobiliar und Pflanzgefäße. Bäume passen wegen vieler Zufahrten und Leitungen nicht hinein.

Die mobilen Terrassen, neudeutsch auch Parklets genannt, sind eine gute Lösung, um Möglichkeiten aufzuzeigen und durchzuspielen. Ein solches Parklet steht seit kurzem in der Nähe der Postgasse und eines vor der Eisdiele Casagrande.

Sie bieten: Mehr Pflanzen, mehr Farbe und mehr Aufenthaltsmöglichkeiten. Sie sind mobil, ein kostenintensiver Einbau mit aufwändigen Fundamenten oder großen Tiefbauarbeiten entfällt. Und trotzdem kann man Sitzen und ausprobieren, ob hier vielleicht dauerhaft auf einen Stellplatz verzichtet werden kann, damit man sein Eis oder sonstiges hier essen kann. Und wenn es an einer anderen Stelle besser passen könnte, kommt der Radlader und hebt es dorthin.

Die Stadt Weiterstadt hat die Parklets zu 100% aus Fördermitteln des Regionalen Lastenausgleichs bezahlt bekommen. Diese Fördermittel dienen dazu, im öffentlichen Raum die Aufenthaltsqualität zu verbessern und Angebote für soziale Interaktionen zu ermöglichen oder diese stattfinden zu lassen. Aus diesem und dem Vorgängermodell der Fördermittel wurden bereits viele Bereiche in Weiterstadt und den Stadtteilen umgestaltet: Schlossplatz Braunshardt, Sitzplatz am Spielplatz Arheilger Straße, Bolzplatz Schneppenhausen, Heinrich-Bengel-Anlage Gräfenhausen (Begegnungsgarten), barrierefreier Rundweg, Sitzmöglichkeiten Sudetenstraße und rund um den Weiterstädter Friedhof oder der Spielplatz Haydnstraße.

Die mobilen Terrassen können in den nächsten Monaten je nach Bedarf den Platz wechseln. Konstruktive Ideen aus der Bürgerschaft sind gerne gesehen. Die Maße der Elemente entsprechen mit 2x5 m genau dem Platzbedarf eines Autos. Man kann also testen, was dem Bereich mehr bringt - Ein parkendes Auto oder ein farbenfroher Sitzbereich. Wie immer bei Veränderungen wird sich zeigen, wie die Nutzerinnen und Nutzer des Straßenraums die Elemente während der ersten Sonnentage annehmen. Vor Ort wurde bei der Aufstellung und Bepflanzung viel Lob geäußert: „Mal was anderes als parkendes Blech!"

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