Spielplatz „Am alten Wasserwerk“ wird ab 21. Juli 2025 für Instandsetzungsarbeiten gesperrt
Palmen müssen weichen
Voraussichtlich ab Montag, dem 21. Juli 2025, bleibt der öffentliche Spielplatz „Am alten Wasserwerk" für rund drei Tage wegen Instandsetzungsarbeiten gesperrt. In dieser Zeit werden unter anderem auch die markanten Palmen am Baumhaus stark eingekürzt – eine Maßnahme, die viele Besucherinnen und Besucher mit Wehmut zur Kenntnis nehmen dürften.
Die Palmen, die derzeit eine imposante Höhe von 8 bis 10 Metern erreichen, wurden über die Jahre regelmäßig auf ihre Standsicherheit hin überprüft. Trotz sorgfältiger Kontrollen lässt sich die Verkehrssicherheit der über 22 Jahre alten Pflanzen inzwischen jedoch nicht mehr gewährleisten. Aus Sicherheitsgründen ist daher eine deutliche Kürzung unumgänglich – zum Schutz aller Spielplatznutzerinnen und -nutzer.
Die Stadt legt großen Wert auf die Sicherheit ihrer Spielplätze und verfolgt dafür ein dreistufiges Prüfverfahren:
1. Wöchentliche Sichtkontrollen durch Mitarbeitende des städtischen Bauhofs sowie zertifizierte Spielplatzprüfer. Sie erkennen frühzeitig Gefahrenquellen durch Abnutzung, Vandalismus oder Witterungseinflüsse. Bei festgestellten Schäden können Geräte sofort gesperrt werden. Gleichzeitig sorgen sie für Sauberkeit und füllen fehlendes Fallschutzmaterial auf.
2. Operative Kontrollen durch Fachkräfte der Verwaltung (Fachbereich Tiefbau). Dabei werden bewegliche Teile und Verbindungen aller Spielgeräte besonders gründlich überprüft.
3. Jährliche Hauptuntersuchung durch eine externe, zertifizierte Fachfirma zu Beginn der Spielsaison. Zusätzlich zur operativen Kontrolle werden hier unter anderem auch Fundamente und strukturelle Sicherheit umfassend beurteilt.
Alle Kontrollen werden dokumentiert und erfolgen im „Mehr-Augen-Prinzip", das durch die Kombination von interner und externer Fachkompetenz ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet.
Auch wenn mit der Einkürzung der Palmen ein prägender Anblick verloren geht, bleibt die Sicherheit der Kinder und Familien oberstes Gebot. Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Verständnis.