Sandbienen: Ungefährliche Bienenart zurzeit auf Spielplätzen

Eine Sandbiene sitzt auf einer Blume

Zurzeit befinden sich auf Spielplätzen und in manchen Außenbereichen der Kindertagesstätten Sandbienen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, handelt es sich hierbei um eine harmlose Bienenart von der keine Gefahr ausgeht. Die Bienen sind extrem scheu und verlassen ihre Brutlöcher nicht, wenn sie Menschen in der Umgebung wahrnehmen. Sollte es dennoch zu einer Begegnung kommen: Der Stachel der Weibchen besitzt keine Wiederhaken, ist klein und dünn und kann Menschenhaut meist nicht durchdringen. Die männlichen Tiere haben gar keinen Stachel.

Die Anwesenheit der Tiere ist auf wenige Wochen begrenzt: Die Männchen sterben rund drei Wochen nach der Paarung. Die Weibchen brüten noch bis Ende Mai und sterben anschließend ebenfalls. Die zweite Generation überwintert dann bis Ende März im Boden.

Sandbienen, das steckt schon im Namen, finden gerade in den sandigen Böden von Kinderspielplätzen optimale Lebensbedingungen. Die Eingänge ihrer unterirdischen Nester ähneln den von Ameisenbauten und sind für Laien kaum zu unterscheiden.

Da von den harmlosen Tieren keine Gefahr ausgeht, werden keine Gegenmaßnahmen durchgeführt. Im Sinne des Insekten- und Artenschutzes bittet die Stadt um Verständnis und Beachtung.

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