Tote Bäume im Garten?

Die Schäden der letzten trockenen Sommer sind klar erkennbar: In vielen Gärten Weiterstadts stehen tote oder abgängige Bäume. Ganze Thujahecken sind braun, viele Fichten stehen nur noch als traurige Gerippe an den Grundstücksgrenzen und auch andere Bäume und Gehölze haben gelitten. Grundstückseigentümer sind dafür verantwortlich, die Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten. Sowohl private Nachbarn als auch der öffentliche Raum wie Straßen und Geh- und Radwege dürfen durch tote Pflanzen oder Pflanzteile nicht geschädigt werden. Kommt es zu Unfällen mit Sach- oder schlimmstenfalls Personenschäden, haftet der Eigentümer der Pflanzen. Die Herbststürme und eventuell auftretende Schneelast können schnell zum Umsturz oder Abbruch von Bäumen oder Ästen führen. Fichten mit ihren flachen Wurzeltellern sind hier besonders anfällig – schon im vitalen Zustand fällt diese Baumart oft im Sturm um. Tote Fichten umso schneller. Die Stadt Weiterstadt bittet daher nachdrücklich alle Grundstückseigentümer, ihre Gärten und Grünflächen entsprechend zu prüfen und falls nötig Fäll- und Schnittarbeiten zu veranlassen. Mieter werden gebeten, ihre Vermieter über Probleme im Gehölzbestand der Grundstücke zu informieren. Oft wohnen die Eigentümer nicht vor Ort und sind somit ggf. über die Notwendigkeit zur Pflege oder Fällung nicht informiert. Aktuell ist die richtige Zeit für Fällarbeiten, denn die Brut- und Setzzeit, die den Schutz nistender Tiere regelt, endete am 30. September. Die Schutzzeit beginnt wieder mit dem Monat März, so dass Fällungen von Oktober bis einschließlich Februar durchführbar sind. Sollten Bäume betroffen sein, die Höhlungen aufweisen, in welchen Fledermäuse oder andere Tiere nisten (könnten), wenden Sie sich bitte zur Abstimmung an das Umweltamt unter 06150-400 3204 / 3207.

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